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Referenzgebäude Feuerwehrhaus in Babenhausen

Moderne Feuerwache

Mit dem Neubau eines Feuerwehrhauses ging für die Feuerwehr und den Markt Babenhausen ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der Ziegel erwies sich dank seiner wärme- und schalldämmenden Eigenschaften als Baustoff erster Wahl.

(tdx) Die harmonische Einbindung in die Umgebung war das erklärte Ziel für den Bau eines Feuerwehrhauses im Allgäu. Ein modernes Gebäude in kräftigem Rot und einer Metallfassade sowie der renovierte, verputzte Hauptbau des ehemaligen Bahnhofes in Reihe mit der Feuerwache bildeten den Rahmen. In diesen baulichen Kontext stellte Architekt Josef Deggendorfer einen modernen Ziegelbau mit eigenständigem Erscheinungsbild unter Berücksichtigung von Maßstäblichkeit und Anmutung der Nachbarbebauung. „Der teilweise sehr störende Eindruck mancher Gewerbegebiete aus einem Sammelsurium von Formen und Farben unmittelbar nebeneinander sollte hier bewusst vermieden werden“, erklärt der Planer.

Form und Funktion bilden eine Einheit

In freier Interpretation von Egon Eiermanns Credo der Gestaltung von Zweckbauten entstand ein Feuerwehrhaus, das auch wie ein solches aussieht: „Es sollte kein Monolith gebaut werden, dem Funktionen untergeordnet, ja hineingepresst wurden, sondern ein Gebäude, dem von außen abzulesen ist, was innen passiert“, führt Dipl. Ing. Deggendorfer aus. Bereits zu Beginn der Planung war klar, dass ein Ziegelgebäude mit anforderungskonformen Materialergänzungen sich genau mit diesen Zielsetzungen deckt. Mit dem Zieglwerk Klosterbeuren war der geeignete Baustoff-Partner schnell gefunden.

„Entgegen der teilweise verbreiteten Auffassung, dass im Industrie- und Gewerbebau der Baustoff Ziegel nur bedingt geeignet wäre, bietet dieser hier genau die Vorteile, die in anderen Marktsegmenten so hoch geschätzt werden“, betont Deggendorfer. Eine einschichtige Wand mit wärme- und schalldämmenden Eigenschaften ohne bauphysikalische Schwachpunkte machten (Plan-)Ziegel auch in Babenhausen zum Baustoff erster Wahl. „Dazu ist das gefühlte Wohlbefinden im Bereich der Bereitschafts- und Schulungsräume in einem massiven Ziegelbau sowieso sprichwörtlich“, so Dipl. Ing. Josef Deggendorfer weiter.

Eine brandsichere Gebäudehülle aus Ziegeln

Der Neubau der Feuerwache erfolgte teilweise in zweigeschossiger Bauweise: Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und nicht unterkellert. Mit einem Zwischengebäude wird die Fahrzeughalle teilweise in einer zweiten Ebene als Lager genutzt. Die Außen- und Innenwände wurden dabei weitgehend aus Mauerwerk errichtet: Bei den Außenwänden des Hauptgebäudes kamen Planziegel zum Einsatz, die übrigen Ziegelwände einschließlich der Brandwände wurden konventionell gemauert. Im Bereich über den Toren verwendete man zudem Trapezblech-Sandwichelemente.

Doch nicht nur für die Feuerwehr und den Markt Babenhausen ging mit dem Neubau des Feuerwehrhauses ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, sondern auch für das langjährige Mitglied Josef Deggendorfer, der selbst 33 Jahre lang im aktiven Dienst der Feuerwehr stand. Daher verzichtete der Architekt bei diesem Projekt auch auf sein erarbeitetes Honorar.

Bauherrin

Marktgemeinde Babenhausen · Marktplatz 1 · 87727 Babenhausen
Telefon: 0 83 33 / 94 00-0 · Telefax: 0 83 33 / 94 00-94 · info@babenhausen.org · Homepage: www.babenhausen.org

Architekt

Dipl.-Ing. Josef Deggendorfer · Lindenberg 44 · 87727 Babenhausen
Telefon: 0 83 33 / 83 33 · Telefax: 0 83 33 / 92 35 34