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Referenzgebäude Stadthaus Lindau

Energieeffizientes Stadthaus

Im Herzen der Bodensee-Stadt Lindau hat das renommierte ortsansässige Architekturbüro Hammer und Pfeiffer ein Wohngebäude für 13 Parteien in monolithischer Architektur realisiert. Der sehr niedrige Primärenergieverbrauch von nur 42,5 kWh/m² pro Jahr konnte durch die Kombination eines Stahlbetonkerns und einer Ziegelaußenmauer erreicht werden.

(tdx) In ruhiger Wohnumgebung, aber dennoch zentrumsnah gelegen schuf das Architekturbüro Hammer und Pfeiffer hochwertige Stadtarchitektur in Bestlage. Das Gebäude besticht durch klare, in hellem Grau gehaltene Formen und modernes Wohndesign. Die Lage des 930 Quadratmeter großen Grundstücks ermöglicht eine unkomplizierte Versorgung durch Einzelhandel, Gastronomie und Gesundheitswesen. Vier Geschosse beherbergen insgesamt 13 Wohneinheiten. Die unter dem Gebäude befindliche Tiefgarage sowie oberirdische Parkplätze ermöglichen außerdem eine problemlose Unterbringung von Fahrzeugen.

Die Planungsphase

Das nach KfW-Standard 55 gebaute Mehrfamilienhaus besticht durch seine klare Formensprache und symmetrische Erscheinung. Ein dezenter Eingangsbereich führt ins Gebäudeinnere; Terrassen im Erdgeschoss, Loggien in den mittleren Etagen sowie eine umlaufende Dachterrasse im Obergeschoss bieten ausreichend Platz zum Verweilen im Freien. Die großzügigen Fenster versprechen ein hohes Maß an Tageslichteinfall, was neben dem Stromverbrauch auch die allgemeine Wohnqualität positiv beeinflusst. Vor dem charmanten Hellgrau der Außenfassade wurden die Fenster durch weiße Farbfaschen sanft abgesetzt. Zusammen mit den französischen Balkonen wird die Gebäudehülle ansprechend gegliedert. Ein Flachdach rundet das klar strukturierte Erscheinungsbild zusätzlich ab.

Um besonders für die im Erdgeschoss gelegenen Wohnungen einen Sichtschutz zu schaffen, wurde ein Grüngürtel aus Büschen und Hecken gestaltet. Bei den neu gepflanzten Bäumen wiederum setzten die Architekten auf eine säulenförmigen Wuchsform, um eine übermäßige Beschattung zu vermeiden.

Die Bauphase

Um den KfW-Standard 55 zu erreichen, kam der ThermoPlan MZ10 von Mein Ziegelhaus in einer Dicke von 36,5 Zentimetern zum Einsatz. Mit dem Ziegel können sämtliche Förderrichtlinien im Geschosswohnungsbau erfüllt werden. Seine einzigartige Verbindung von gebranntem Ton und hochwertiger mineralischer Dämmung schafft die Grundlage für ein optimales Raumklima. Gleichzeitig weist der ökologisch hochwertige Ziegel exzellente Schall- und Brandschutzeigenschaften auf. Für die Innenwände des Gebäudes hingegen wurde Stahlbeton mit Trockenbauelementen kombiniert.

Energieeffizienz

Mit einem sehr geringen Primärenergieverbrauch von 42,5 kWh/m² pro Jahr und einem Endenergiebedarf von nur noch 16,4 kWh/m² pro Jahr verfügt das Gebäude über eine vorbildliche Energieeffizienz. Diese ergibt sich zum einen aus den hervorragenden Eigenschaften des verwendeten Ziegels. Zum anderen kommt hier die Energieversorgung durch Erdwärme zum Tragen, die mittels Tiefenbohrung realisiert werden konnte. Erdwärme zählt zu den regenerativen Energien und ist in praktisch unbegrenzter Menge vorhanden. Wie der Energieverbrauchskennwert des Gebäudes zeigt, zahlt sich die Investition in diese Art der Wärmeversorgung nachhaltig aus.

Bauherrin

IVG Immobilien- und Verwaltungs-GmbH · Wangener Straße 10 · 88299 Leutkirch im Allgäu
Telefon: 0 75 61 / 9 88 77-0 · Telefax: 0 75 61 / 9 88 77-6 · info@ivg-allgaeu.de · Homepage: www.ivg-allgaeu.de

Architekt

hammer pfeiffer architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB · Fischergasse 35 · 88131 Lindau
Telefon: 0 83 82 / 260 54 10 · Telefax: 0 83 82 / 260 54 24 · office@arch.li · Homepage: www.arch.li